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Basilikum ist ein beliebtes Küchenkraut und als echter Geschmacksverstärker bekannt. Nicht umsonst wird es von den Griechen auch Königskraut genannt. Außerdem ist Basilikum aus der italienischen Küche kaum wegzudenken. Sie können es vielseitig verwenden: im Salat, in Pastagerichten, auf Pizza oder als Basis für frisches Pesto. Basilikum selbst anzubauen ist überraschend einfach. In diesem Blog erfahren Sie Schritt für Schritt, wie es geht.
Basilikum anzubauen ist gar nicht schwer – besonders mit einer klaren Anleitung. Sie beginnen mit der Vorkultur der Samen, danach folgt das Keimen der Basilikumsamen. Anschließend können Sie die jungen Pflänzchen pikieren und auspflanzen. Danach geht es um Pflege, Schutz, Rückschnitt und schließlich die Ernte. Im Folgenden erklären wir Ihnen jeden Schritt ausführlich.
Basilikum verträgt keinen Frost, keimt aber schnell und zuverlässig. Deshalb sollten Sie die Samen nicht vor Ende April direkt ins Freiland säen. Am besten ziehen Sie Basilikum bereits ab dem frühen Frühjahr im Haus in speziellen Anzuchtschalen vor. Während der Keimung benötigt Basilikum viel Wärme. Stellen Sie die Anzuchtschalen daher an einen warmen und hellen Ort, zum Beispiel auf eine sonnige Fensterbank.
Füllen Sie die Anzuchtschalen zunächst mit biologischer Blumenerde. Verteilen Sie anschließend einige Samen auf der Erde und bedecken Sie sie mit einer dünnen Schicht Erde. Spannen Sie eine Plastiktüte oder Frischhaltefolie über das Gefäß, um zusätzliche Wärme zu speichern. Nehmen Sie die Abdeckung zweimal täglich kurz ab, damit Luft hineinkommt, und besprühen Sie die Erde leicht mit Wasser.
Wie bereits erwähnt, keimen die Basilikumsamen schnell und mögen Wärme. Sorgen Sie deshalb für eine konstante Temperatur von etwa 20 Grad. Geben Sie den jungen Keimlingen täglich kleine Mengen Wasser, damit die Erde leicht feucht bleibt, aber nicht nass wird.
Sobald die Keimlinge zwei echte Blätter gebildet haben, sind daraus kleine Basilikumpflanzen geworden. Dann ist es Zeit zum Pikieren. Verwenden Sie dafür Pflanztöpfe mit einem Durchmesser von etwa 8 cm. So können die Pflänzchen weiterwachsen, bevor sie nach draußen gesetzt oder in größere Töpfe umgepflanzt werden.
Bekommen die Basilikumpflanzen einen Platz im Garten? Dann pflanzen Sie sie an einen sonnigen, geschützten Standort mit gut durchlässigem Boden. Halten Sie etwa 15 cm Abstand zwischen den Pflanzen ein. Setzen Sie die Wurzeln vorsichtig ins Pflanzloch und füllen Sie Erde bis zur Stängelbasis auf.
Achtung: Stellen Sie Basilikum nicht zu früh nach draußen. Warten Sie lieber bis nach Mitte Mai, wenn kaum noch Nachtfrost zu erwarten ist. Noch besser ist es, die Pflanzen langsam an kühlere Außentemperaturen zu gewöhnen. Das nennt man Abhärten. Stellen Sie sie dafür vorübergehend in einen kühleren Raum, zum Beispiel in den Flur, Keller oder die Garage.
Wenn Basilikumpflanzen einmal gut wachsen, benötigen sie nur wenig Pflege. Dennoch gibt es einige Dinge, auf die Sie achten sollten.
Basilikumpflanzen lieben einen warmen, sonnigen und geschützten Platz. Sie wachsen am besten in nährstoffreicher, humusreicher und leicht feuchter Erde. Eine Schicht Heu oder Stroh rund um die Pflanze hilft dabei, den Boden vor dem Austrocknen zu schützen.
Basilikumpflanzen gießen Sie am besten direkt auf die Erde und nicht auf die Blätter. Nasse Blätter können schneller faulen. Zu viel oder zu wenig Wasser, Nährstoffmangel oder starke Temperaturschwankungen können gelbe Blätter verursachen. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Pflanze gestresst ist.
Basilikumpflanzen bilden nach einiger Zeit Blüten. Diese sehen zwar schön aus, kosten die Pflanze aber viel Energie und bremsen das Blattwachstum. Entfernen Sie die Blüten daher frühzeitig. Regelmäßiges Ernten der Blätter fördert dagegen neues Wachstum.
Während des Wachstums bleiben Basilikumpflanzen empfindlich. Stehen sie draußen im Garten und es wird plötzlich kälter oder sehr windig? Dann schützen Sie sie mit geeignetem Schutzmaterial. Stehen sie in Töpfen auf Balkon oder Terrasse, können Sie sie vorübergehend nach drinnen holen.
Achtung: Basilikum liebt Wärme, aber Temperaturen über 30 Grad können das Wachstum stören.
Basilikum zu schneiden klingt vielleicht ungewöhnlich, ist aber sehr wichtig. Wenn Sie regelmäßig Blätter und Triebspitzen entfernen, regen Sie die Pflanze dazu an, neue Verzweigungen zu bilden. Dadurch wächst sie dichter und kräftiger.
Ist das Wachstum vorübergehend schwächer, zum Beispiel im Herbst oder Winter auf der Fensterbank? Dann ernten Sie nur die oberen Blätter. Entfernen Sie lieber keine unteren Blätter am Stängel, da die Pflanze sonst lang und empfindlich werden kann.
Basilikum ernten Sie, indem Sie Blätter pflücken oder ganze Triebe abschneiden. Die Blätter können Sie sofort verwenden oder kurz im Kühlschrank aufbewahren. Einfrieren ist ebenfalls möglich, am besten nachdem Sie sie püriert haben. Frisches Basilikum schmeckt jedoch am aromatischsten.
Basilikum aus dem eigenen Garten können Sie meist von Mai bis Oktober ernten. Pflücken Sie von oben oder schneiden Sie einen Trieb mit einer sauberen Schere ab. Schneiden Sie immer knapp über einem Blattpaar, damit die Pflanze erneut austreiben kann.
Haben Sie noch Fragen zum Anbau von Basilikum? Dann senden Sie gerne eine E-Mail an [email protected]. Haben Sie Fragen zur Bestellung von zum Beispiel Anzuchtzubehör? Dann kontaktieren Sie gerne unseren Kundenservice. Viel Erfolg beim Anbau dieses herrlichen Königskrauts!